Pressespiegel



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Pressebericht aus:
MediaSeller, 06.04.2009


10 Tipps für mehr Umsatz

 

 

Wer eine stärkere Kundenbindung und damit höhere Umsätze erreichen will, muss schon bei der Warenpräsentation im Geschäft auf vieles achten. Handelsberater Hans- Günther Lemke nennt die wichtigsten Aspekte einer gekonnten Präsentation.

 

Der Konkurrenzdruck wächst stetig, u.a. auch dadurch, dass Discounter wie Aldi & Co. ihren Marktanteil in der Unterhaltungselektronik stetig ausbauen. Umso wichtiger ist es für jedes Fachgeschäft, sich noch weit mehr als in der Vergangenheit mit der Thematik der "richtigen" oder besser gesagt, der bestmöglichsten Warenpräsentation seines Geschäftes zu beschäftigen.

 

Es gibt keine zweite Chance für den ersten Eindruck! Das Verkaufen beginnt schon vor dem Geschäft!

 

1. Das Schaufenster- Ihre Visitenkarte ...

 

"lebt" immer von der Kreativität des Gestalters und muss zu den angebotenen Produkten im Geschäft passen. Schon hier soll der Kunde durch eine gute Präsentation in das Geschäft "gelockt" werden. Die Devise lautet: Weniger ist mehr, d.h., das Schaufenster sollte nicht mit Waren "vollgestopft" sein. Es ist sinnvoll, durch bewusst platzierte Einzelprodukte, Aufmerksamkeit zu erregen. Diese dienen dann als Hinweis auf Neuware oder zielen ab auf saisonale Anlässe wie Weihnachten.

 

2. Der Eingang ...

 

ist der Willkommensgruß an den Kunden. Er sollte offen und hell sein, sowie einladend wirken. Es ist sinnvoll, dass man schon vor dem Eingang stehend ins Innere des Geschäfts blicken kann. Hierbei ist es außerordentlich wichtig, dass alles sauber und aufgeräumt wirkt. Auch sollten keine zusätzlichen Warenpräsentationen den Eingang „blockieren“, wenn nicht ausreichend Fläche vorhanden ist. Es ist erwiesen, dass Kunden meist schnell ein Geschäft betreten und erst nach einigen Metern ihr Tempo verringern.

 

3. Sauberkeit und Ordnung ...

 

ist das grundsätzliche Gebot für jedes Geschäft. Hierbei gilt zu überlegen, ob vor dem Geschäft z.B. Zigarettenascher und Mülleimer sinnvoll sind. So kann man vermeiden, dass Raucher ihre Zigarettenstummel achtlos auf den Gehweg werfen. Auch dienen Fahrradständer der Kundenbindung und stellen einen Service dar.

 

4. Schaffen Sie Atmosphäre!

 

Farben...

beeinflussen die Atmosphäre im Verkaufsraum außerordentlich. Empfehlenswert sind dezente und eher helle Farben (Pastelltöne, Beige) und Muster. Dunkle Farbnuancen "schlucken" Licht und können beim Kunden eine negative Stimmung erzeugen. Dies gilt es besonders bei der Wand- und Deckengestaltung zu beachten

 

Die Beleuchtung...

soll die Warenwirkung erhöhen. Empfehlenswert sind vor allem warmweiße Lichtfarben, die eine exklusivere und wärmere Atmosphäre schaffen.

 

5. Übersichtlichkeit ...

 

ist für die Kunden von heutzutage ein wichtiges Kriterium, damit sie gerne wiederkommen und zu Stammkunden werden. Bei größeren Geschäften, die neben dem Normalsortiment auch Zusatzsortimente anbieten, müssen Kunden durch Hinweisschilder in Sichthöhe aufmerksam gemacht werden.

 

6. Preisauszeichnung ...

 

ist eine gesetzliche Notwendigkeit und auch noch heutzutage für die Kunden wichtig, da in Untersuchungen immer wieder festgestellt worden ist, dass bei nicht ausgezeichneten Artikeln der Verbraucher eher nicht kauft. Auch für die Schaufensterpräsentationen hat die Preisauszeichnungsverordnung Gültigkeit

 

7. Ihre stärksten Artikel auf dem besten Platz!

 

Natürlich ist es beim Einräumen der Artikel nicht unwichtig, auf welchen Regalboden diese platziert werden. Auch in einem Regal gibt es verkaufsstärkere und verkaufsschwächere Bereiche. Durch genaue Kenntnisse der Wertigkeiten und Bedeutung der einzelnen Regalzonen kann die Ware optimal und den Handelszielen gerecht, platziert werden.

 

Wir unterscheiden:

  • Die Reckzone über 170 cm

  • Die Sichtzone 120- 170 cm

  • Die Griffzone 80- 120 cm

  • Die Bückzone 0- 80 cm

Die Sichtzone ist die umsatzstärkste Zone in einem Regal, die Reckzone die umsatzschwächste.

 

In der Sichtzone können platziert sein: Z.B.:

  • Neue Artikel eines Herstellers

  • Artikel mit hoher Nettospanne oder Stücknutzen

  • Förderungswürdige Artikel

  • Artikel, die im Trend liegen oder gerade in der TV- Werbung aktuell sind

  • Artikel die massiv beworben werden, durch TV, Printwerbung, Funkspots usw.

8. Die vertikale Platzierung

 

Die vertikale Platzierungsart- auch Blockbildung genannt, hat sich mittlerweile als die umsatzstärkste erwiesen. Im Gegensatz ur horizontalen Platzierung kann der Kunde von einem bestimmten Haltepunkt aus die gesamte Warengruppe übersehen- auch Blockbildung genannt. Sie findet häufig Anwendung, wenn nach Herstellerfirmen oder nach Marken platziert wird.

 

9. Bieten Sie Ihren Kunden ein Erlebnis!

 

Sind „in“ und helfen Zusatzumsätze zu realisieren. Ideal ist das erste Drittel im Geschäft, damit sie viele ihrer Kunden „ansprechen“. Hier gibt es die Chance, sich vom Wettbewerber abzuheben. Es ist sinnvoll, mehrmals im Jahr besondere Aktionen durchzuführen. Wichtig dabei ist, dass diese Zweitplatzierungen unter einem besonderen Motto stehen, Z.B. „Alles für Ihren Urlaub“ oder „Der richtige Sound für Ihre Party“ usw. Der Vorteil bei Erlebnisaktionen ist, dass verschiedene Warengruppen mit angeboten werden können.

 

10. Verbundplatzierung mit Erfolg!

 

Auch lassen sich schnelle Zusatzumsätze generieren, wenn sie z.B. bei dem Angebot der Kaffeemaschinen auch passende Kaffeefilter mit anbieten. Oder die Batterien für das MP3-Gerät usw.

 

Noch mehr ausführliche Tipps, sowie Checklisten zum täglichen Einsatz erhalten Sie in dem gleichnamigen Buch von Hans- Günther Lemke.

 

Hans-Günther Lemke

Porta Westfalica

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Hans-Günther Lemke
Training für Führung und Verkauf
Basenberg 22
D-32457 Porta Westfalica
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