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Pressebericht
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Allein im letzten Jahr wurden in Deutschland Waren im Wert von über 4 Milliarden Euro gestohlen. Dabei werden die Ladendiebe und Betrüger immer kreativer, professioneller und leider auch gewalttätiger.
Der Handelsberater Hans-Günther Lemke, der u.a. auch für die Sagaflor AG für den Zoofachhandelsbereich als Berater und Trainer tätig ist, zeigt in den nächsten drei Ausgaben die Grundlinien einer erfolgreichen Diebstahlverhütung auf, erläutert wie sich beim Stellen eines Ladendiebes zu verhalten ist und wie Sicherheitsmaßnahmen aussehen können.
Ein Beispiel aus einer Tageszeitung aus Minden vom 09.03.2005: In einem Zoofachgeschäft wurde ein Kunde von einer Verkäuferin kurz vor Ladenschluss zuerst beraten und an der Kasse zog er plötzlich eine Pistole und forderte das Geld aus dem Tresor. Interessant dabei. Er wartete dabei ab, dass alle anderen Kunden zuerst das Geschäft verlassen hatten.
Diebstahl gefährdet Arbeitsplätze
Solche Extremfälle belegen, dass es unerlässlich geworden ist für jeden, der im Verkauf tätig ist, bzw. diesen Bereich verantwortet, sich mit diesem Thema noch mehr als in der Vergangenheit auseinanderzusetzen und auch zu wissen, welches Verhalten korrekt und sinnvoll ist, wenn man damit konfrontiert wird.
Das beste Rezept, um Ladendiebstahl und anderen Betrügereien entgegenzuwirken, ist immer noch der aufmerksame Mitarbeiter. Vielfach wird im Handel jedoch erst dann reagiert, wenn die Inventurergebnisse feststehen. In vielen Fällen ist dies eindeutig zu spät, nämlich dann, wenn die Inventurdifferenz im Verhältnis zum Umsatz zu hoch ist und dadurch Arbeitsplätze und notwendige Betriebsergebnisse gefährdet sind.
Quer durch Altersgruppen und Schichten
Auch kommen Ladendiebe heutzutage aus allen sozialen Schichten, wie die Daten der polizeilichen Kriminalstatistik aus dem Jahr 2003/ 2004 aufzeigen.
Interessant ist für Geschäftsinhaber auch die Feststellung, dass Ladendiebe in den meisten Fällen "ruhigere" Mittagszeiten und auch häufig die Abendstunden für ihre unlauteren Absichten bevorzugen. Dies hat auch damit zu tun, dass Verkaufspersonal in der letzten Stunde ihrer Arbeitszeit verständlicherweise nicht mehr so aufmerksam und konzentriert sind, wie die Zeiten davor.
Da viele Geschäfte in der Regel nicht die Möglichkeit haben, elektronische Absicherungsanlagen einzusetzen, gilt es besonders, die Verkaufsmitarbeiter noch sensibler für dieses Thema zu machen, so dass diese schon beim Eintreten der Kunden achtsam sind bzw. sein sollten.
Wie erkenne ich einen möglichen Dieb?
Es ist heutzutage wirklich nicht einfach, einen Ladendieb auf Anhieb zu erkennen, denn es kommt jede Altersgruppe und auch jede Person, egal welcher sozialer Herkunft, in Betracht, einen Diebstahl zu begehen. Die meisten Ladendiebstähle werden auch heute noch von Gelegenheitsdieben durchgeführt ("Gelegenheit macht Diebe"). Diese Diebe stehlen nicht jeden Tag und sind meist dementsprechend nervös. Daher besteht eine gute und realistische Chance, die möglichen Diebe anhand ihrer Verhaltensweisen zu erkennen.
Bei Personen mit folgenden Verhaltensweisen haben sie es mit großer Wahrscheinlichkeit mit potenziellen Ladendieben zu tun:
Vorsicht bei Ablenkungsmanövern!
Wirken bei einem Diebstahl mehrere Personen zusammen, kann häufig folgendes Verhalten beobachtet werden:
Verhaltenstipps für den Ernstfall
Schließlich stellt sich die Frage: Wie soll man sich beim Stellen eines Ladendiebs am besten- und korrekt- verhalten?
Wachsamkeit ist äußerst wichtig, allerdings darf ein Grundsatz dabei keinesfalls auf der Strecke bleiben, denn: Jeder Dieb ist ein Kunde - aber nicht jeder Kunde ist ein (potenzieller) Dieb!
Hans-Günther Lemke Porta Westfalica |
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| Hans-Günther
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