Pressespiegel


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Pressebericht aus:
Mindener Tageblatt, 09. Januar 2007

Mitarbeiter brauchen Profil
 

 

Beute verschwindet auch im Regenschirm

 

Portaner Autor möchte mit neuem Buch Hilfestellung bei Diebstahlverhütung geben und mit Klischees aufräumen

 

Regenwetter ist für manche Diebe praktisch. Denn dann können sie ihr Diebesgut unauffällig im zusammengeklappten Regenschirm verstauen. Der „Regenschirm-Trick“ ist eine von insgesamt 28 Ladendiebstahl-Methoden, die Hans- Günther Lemke in seinem neuen Buch beschreibt. Der Titel: Erfolgreiche Diebstahlverhütung und noch mehr Sicherheit im Einzel- und Fachhandel. Der selbständige Trainer und Handelsberater aus Veltheim legt damit sein inzwischen viertes Buch vor. Er macht auf die Tricks der Diebe und Betrüger aufmerksam und gibt Tipps, um Langfingerns das Handwerk zu legen.

 

So viel Abschreckung wie möglich

 

Das ist allerdings gar nicht so einfach, wie Lemke zugibt. „Im Fall des Regenschirm- Tricks kann man im Laden mit Schirmständern vorbeugen. Ansonsten hilft nur, den Kunden mit dem Schirm sehr genau zu beobachten.“ Übrigens ist Diebstahl nicht immer „nur“ Diebstahl. Wer Sicherungsetiketten entfernt oder Artikeln heimlich niedrigere Preise verpasst, macht sich sogar des Betruges schuldig.

 

Auf den mehr als 100 Seiten widmet sich Lemke diesmal besonders den technischen Möglichkeiten zur Diebstahlvermeidung. Dazu zählen vor allem die Videoüberwachung oder auch die EAS- Antennen. Besonders wirksam seien Monitore, auf denen sich der Kunden gleich beim Betreten des Geschäftes sehen kann. „So viel Abschreckung wie möglich“, lautet das Credo von Lemke, der selbst 20 Jahre im Einzelhandel gearbeitet hat.

 

Die Gratwanderung zwischen berechtigter Vorsicht und übertriebener Vorsorge ist schmal. Denn: Jeder Dieb ist ein Kunde, aber nicht jeder Kunde ist ein Dieb. Heikel sind Kameras in Umkleidekabinen. Eigentlich unvorstellbar, mag der Kunde denken. Aber in manchen Geschäften gibt es sie auch dort, hat Lemke festgestellt. „Diese Kameras sind kaum zu sehen.“ Im Bemühen, das Phänomen Diebstahl aufzuklären, möchte Lemke auch mit einigen Klischees aufräumen. „Im Kopf haben wir, dass der typische Dieb jünger als 20 Jahre ist. Doch das ist falsch. Über 55jährige stehlen häufiger“, sagt Lemke, der sich seit Jahren mit den entsprechenden polizeilichen Kriminalstatistiken auseinander setzt.

 

Auch ist ein hoher Anteil an Stammkundschaft kein Garant für eine geringe Diebstahlquote. Lemke: „Ein Stammkunde stiehlt im Durchschnitt vier- bis fünfmal so viel wie ein Gelegenheitsdieb.“ Auch Diebstählen, die Mitarbeiter begehen, widmet sich das Buch.

 

Insgesamt habe die Anzahl der Ladendiebstähle in 2005 gegenüber den Vorjahren abgenommen, sagt Lemke,. „Hauptgrund ist die zunehmende Absicherung der Händler durch Technikeinsatz wie Kameras.“

 

Einen Computer bezahlt und zwei mitgenommen

 

Gleichwohl können Zahlen täuschen. Denn gestohlen werde zwar seltener, dafür aber zunehmend Hochwertiges, insbesondere Artikel der Unterhaltungselektronik. Auch hier wird mit allen Tricks gearbeitet. Zum Beispiel kauft Täter A in einem Geschäft einen Computer und steckt Täter B den Einkaufsbon zu. Täter B erscheint daraufhin mit einem zweiten Computer an der Kasse und sagt zur Kassiererin, während er ihr den Bon entgegenhält: „Ich habe doch glatt das USB- Kabel vergessen, den Computer hatte ich ja schon bezahlt.“ In kleinen überschaubaren Geschäften wird dieser Trick nicht funktionieren, in großen Läden bei starkem Kundenandrang beispielsweise in der Vorweihnachtszeit schon eher.

 

Wer Interesse an dem Ratgeber zur Diebstahlverhütung hat, kann das Buch beim Autor unter der Telefonnummer 057061518, E-Mail Lemke-Porta@t-online.de (Internet: www.lemke-training.de) beziehen.

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Hans-Günther Lemke
Training für Führung und Verkauf
Basenberg 22
D-32457 Porta Westfalica
Telefon: (+49) 05706-1518
Telefax: (+49) 05706-955548
E-Mail: info@lemke-training.de
Internet: http://www.lemke-training.de