Pressespiegel


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Pressebericht aus:
Grüner Markt, 01.10.2006


Elektronische Absicherungen

Der Beitrag stellt die heute aktuellen Möglichkeiten auf zur elektronischen Diebstahlsicherung vor. Am besten, der Inhaber macht sich schon bei der Verkaufsraumgestaltung Gedanken, wie er solche Maßnahmen integrieren kann. Besonders in Geschäften und Betrieben, in denen hochwertige Waren oder technische Geräte oder auch kleine hochwertige Produkte angeboten werden, spielt die Sicherung eine wichtige Rolle.

 

 

Das Funktionsprinzip ist im Grundsatz bei allen gleich. Die Artikel werden durch Spezialetiketten gesichert. Diese Etiketten können durch berechtigtes Personal entfernt bzw. deaktiviert werden. Sobald ein Kunde versucht, mit unbezahlter Ware den Laden zu verlassen, wird ein Alarm ausgelöst.

 

Elektronische Artikelsicherung ( EAS)

 

Auf dem Markt haben sich unterschiedliche Systeme der elektronischen Artikelsicherung ( EAS) etabliert, die nach verschiedenen technischen Verfahren arbeiten.

 

Die Empfangs- bzw. Detektionseinrichtungen sind je nach verwendeter Technik

  • als Schleusensystem mit seitlich angeordneten Detektionsantennen, als Bodensysteme,

  • als Überkopfsysteme

  • als integrierte Systeme, z.B. in Schaufensterpuppen, anzutreffen.

Als Sicherungsetiketten kommen je nach verwendeter Grundtechnik

  • Hart-,

  • Klebe- und

  • Softetiketten in Betracht.

Diese werden mit einem speziellen Verschluss und Spezialnadeln an der Ware befestigt. Das gefahrlose und beschädigungsfreie Entfernen der Sicherungsetiketten vom Produkt ist nur mit speziellem Gerät, z.B. mit Spezialmagneten, mechanischen , pneumatischen oder elektronischen Lösezangen möglich.

 

Die drei unterschiedlichen Basistechnologien für EAS, die sich in der Praxis durchgesetzt haben, werden im folgenden vorgestellt. Sie unterschieden sich geringfügig hinsichtlich ihrer spezifischen Vor- und Nachteile und sind untereinander nicht kompatibel. Alle bisherigen Versuche, die EAS zu standardisieren und zu einer einheitlichen Technologie zu gelangen, sind gescheitert. Auch künftig ist davon auszugehen, dass alle drei Technologien nebeneinander angeboten werden.

 

Radio- Frequenz- Technik

 

Bei der Radio- Frequenz- Technik wird durch Sende- und Empfangstechnik ein räumlich begrenztes Radiofrequenzfeld erzeugt. Für die Detektion- die Auslösung des Alarms- kommen Ein- oder Mehrantennensysteme in Frage.

 

Beim Einantennensystem sind Sender und Empfänger kombiniert untergebracht. Damit lassen sich bei Mittelstellung der Antenne Ausgänge in Abhängigkeit der eingesetzten Etiketten bis zu einer Durchgangsbreite von 2,40 m absichern.

 

Aus technischen Gründen ist eine Aneinanderreihung des Einantennensystems nicht möglich, so das bei größeren Durchgangsbreiten getrennte Sende-/und Empfangsantennen montiert werden müssen. Hier lassen sich Ausgänge von 10 und mehr Metern mit vielen Antennen überwachen. Für die Warensicherung kommen alle gängigen Etikettenarten wie Hart-, Soft- und Papieretiketten in Frage.

 

Die Detektion lässt sich weder durch Körperabschirmung noch durch dicke Taschen vermeiden. Metallische Waren lasen sich nicht absichern, da hier die Radiowellen eliminiert werden. Daher sollte der Handel mit Computern und Zubehör sowie Elektro-, Rundfunk-, Fernseh- und Phonogeräte andere Systeme einsetzen. Die RF- Technik hat eine durchschnittliche Detektionsrate, d.h. eine gute Auslösequalität und ist universell einsetzbar. Schwerpunkte liegen im Textil- und Lederwarenbereich.

 

Elektromagnetische Technik (EM)

 

Sie basiert auf dem Metalldetektionsprinzip. Ein ausgewähltes Metall sowie eine spezielle Codierung werden von der Elektronik erkannt und lösen einen Alarm aus. Der Nachteil ist die geringe Durchgangsbreite des Antennensystems von 0,8 bis 1 Meter. Fluchtverordnungen schreiben heute Durchgangsbreiten von zwei Metern vor.

 

Bei einem Einsatz von drei Antennen kann die Durchgangsbreite auf max. zwei Metern ausgedehnt werden. Als Sicherungselemente kommen Hartetiketten bevorzugt Papierklebeetiketten in unterschiedlichsten Formen zum Einsatz. Der Vorteil der EM- Technik liegt in der guten Erkennungs- und Auslösungsqualität sowie der universellen Einsetzbarkeit.

 

Die EM- Absicherung ist insbesondere in den Bereichen EDV, EDV- Zubehör, Tonträger, Videos, Bücher sowie im Schuheinzelhandel anzutreffen. Metallische Gegenstände können bedingt mittels EM- Technik gesichert werden.

 

Akustomagnetische Technik (AM)

 

Bei der akustomagnetischen Technologie senden die Antennen im Ausgangsbereich Ultraschall- Schwingungen aus. Die Hart- bzw. Klebeetiketten enthalten zwei dünne Metallplättchen, die von den Antennen in Eigenschwingungen versetzt werden. Das Sicherungssystem erkennt diese Schwingungen des Etiketts innerhalb einer Erfassungsbreite und gibt Alarm.

 

Die Durchgangsbreite beträgt bei allen von ADT Sensormatic angebotenen bis zu 2,40 Meter mit vertikal installierten Antennen. Eine Aneinanderreihung mehrerer Systeme für beliebig größere Durchgangsbreite ist möglich. Mit Bodenantennensystemen von ADT Sensormatic können unendlich breite Ausgänge abgedeckt werden. Der geringe Installationsaufwand, die gute Auslösequalität sowie relativ kleine bzw. leichte Etiketten sind als Vorteile herauszustellen.

 

Durch die einzigartige Beschaffenheit der Etiketten ist diese Technologie nahezu fehlerfrei mit hindurch getragenen Waren. Zu beachten ist die Druckempfindlichkeit des Papieretiketts, da das Schwingungsverhalten unter Druck verändert wird. Hierbei ist zu bemerken, dass bei jeder EAS- Technologie ein Klebeetikett einfach mechanisch manipulierbar ist bzw. von der Ware entfernt wird. Alle Klebeetiketten von ADT Sensormatic sind zu 100% deaktivierbar.

 

Mit den kleinen Klebeetiketten können nahezu alle Warenbereiche gesichert werden. Selbst in metallhaltigen Verpackungen der Parfümerie löst diese Technologie einen Alarm im EAS System aus. Das System ist für alle Sortimentsbereiche geeignet, vorrangig im Bekleidungsbereich-, Parfümerie-/ Drogerie-,Baumarkt-, Media- und Super/ Hypermarktbereich.

 

Die EAS- Systeme in Vergleich

 

Die Entscheidung für ein bestimmtes System ist abhängig von der Sicherungsaufgabe, der Warengruppe, dem Kosten-/ Nutzenaspekt, den betrieblichen und baulichen Gegebenheiten und insbesondere von den technischen Anforderungen, die der Händler an das System stellt.

 

Folgende Kriterien kommen für die Auswahl eines geeigneten EAS- Systems in Betracht:

 

Schleusenbreite ( Abstand zwischen den Antennen): Die erforderlichen Schleusenbreiten hängen von der Zugangssituation im Ladengeschäft ab.

 

Detektionsrate ( Wahrscheinlichkeit der Erkennung des Signals): Angestrebt wird i.d.R. eine Erkennungsrate von 100%.

 

Die Zuverlässigkeit des Systems hängt oftmals von der verschiedenen Faktoren ab, etwa der Schleusendurchgangsbreite, der Größe der eingesetzten Sicherungselemente etc.

 

Fehlalarm ( ungewollt ausgelöster Alarm durch Umweltstörungen oder durch andere Objekte): Gelegentliche Fehlalarme können zwar dem Kunden die Funktionsfähigkeit des Systems demonstrieren, bei häufigen Auftreten bergen sie aber die Gefahr einer mangelnden Personalakzeptanz und -reaktion.

 

Deaktivierungsdistanz: Vorteilhaft für eine komfortable Deaktivierung ist eine möglichst große Entfernung des Etiketts vom Deaktivator. Hierbei ist allerdings auch zu beachten, dass es nicht zu ungewollten Deaktivierungen kommt, wenn z.B. von einem Dieb gesicherte Teile in eine Großverpackung versteckt werden ( z.B. einige DVDs im Waschmittel).

 

Deaktivierungsquote ( Wahrscheinlichkeit der Entschärfung des Etiketts): Eine 100%- ige Deaktivierungsquote ist unabdingbar. Nicht entsicherte Produkte und Artikel können ansonsten unberechtigte Alarme in anderen Betrieben auslösen.

 

Reaktivierbarkeit ( Möglichkeit, ein bereits entschärftes Etikett erneut zu aktivieren): Hierbei ist zu unterscheiden zwischen der gewollten Reaktivierung z.B. einer zurückgebrachten Ware oder der ungewollten Reaktivierung z.B. eines in einem Kleidungsstück eingebrachten Etiketts.

 

Bei der akustomagnetischen Technologie können die Etiketten bewusst bei Rücknahmen wieder reaktiviert in den Verkauf gehen. Der Händler bzw. Kaufmann sollte die Entscheidung für ein bestimmtes System neben dem Kostengesichtspunkt letztendlich davon abhängig machen, welches System die für ihn wichtigsten Schlüsselkriterien am ehesten erfüllt.

 

Fernseh- und Videoüberwachung

 

Mit Hilfe von Videoüberwachungsanlagen lässt sich das Geschehen vor Ort bzw. in einem Geschäft beobachten. Sie sind heute ein wirkungsvolles Instrument zur Diebstahlprävention und zur Überführung von Dieben und Betrügern im Handel.

 

Die Videoüberwachung bietet folgende Vorteile:

  • Vor allem Gelegenheitsdiebe, die immer mehr seit 2003 geworden sind, werden durch Videoüberwachungskameras, die gut und sichtbar installiert sind, abschrecken. Die Videoaufzeichnung erleichtert die Beweissicherung und Identifizierung des Täters.

  • Es lassen sich beliebig viele Objekte und Verkaufsräume gleichzeitig überwachen. Eine Dauerüberwachung ist möglich. Sie ist allerdings personal- und kostenintensiv, da eine mögliche Intervention im Fall eines Diebstahls jederzeit Mitarbeiter verfügbar und anwesen sein müssen. Meist wird ein Mitarbeiter für die jeweilige Festnahme/ Verfolgung des/ der Täter benötigt. Wenig sinnvoll sind Anzeigen bei der Polizei mit Aufnahmen von einem unbekannten und flüchtigen Täter.

  • Es ist nicht unbedingt erforderlich, nur „scharfe“ Kameras zu installieren. Auch Attrappen können durchaus eine abschreckende Wirkung entfalten. Sinnvoll ist eine kombinierte Installation von „falschen“ und echten Kameras. Sie sind leicht auszutauschen, so dass an einem bestimmten Bereich im Geschäft zeitweise echte Kameras, zeitweise Attrappen im Wechsel installiert werden.

  • ADT Sensormatic bietet neben Sicherheit gegen externen Diebstahl auch Systeme zur Aufdeckung/ Verhinderung von internem Diebstahl an. Hierzu werden die Kassendaten parallel mit dem entsprechenden Bild der Kasse angenommen. Es ist dann später möglich, nach außergewöhnlichen Transaktionen wie Storno, Rückgaben, Rabatte, usw. gezielt zu suchen. Mit Hilfe solcher Systeme werden nicht nur die „schwarzen Schafe“ innerhalb der Mitarbeiter erkannt, das Arbeitsklima verbessert sich ebenfalls, nun kein Mitarbeiter mehr verdächtigt wird.

  • Die Kunden sollten durch Aushang beim Betreten des Ladenlokals darauf hingewiesen werden, dass eine Fernsehüberwachungsanlage installiert ist. Aber auch Mitarbeiter und Lieferanten sollten auf die Kamerainstallation aufmerksam gemacht werden. Für die „Gelegenheitstäter“ dürfte die Fernseh- und Videoüberwachung als psychologische Abschreckung dienen, für den professionellen Dieb auch, da diese durch die Hilfe der Aufzeichnung „dingfest“ gemacht werden können.

  • Rechtliche Rahmenbedingungen: Beim Einsatz von Fernsehüberwachungsanlagen sind sowohl die innerbetrieblichen, als auch die Belange der Kunden zu berücksichtigen.

Zur direkten Überwachung des eigenen Personals muss ein im Unternehmen vorhandener Betriebsrat seine Zustimmung geben.

 

Bei der Überwachung der Umkleidebereiche ist darauf zu achten, dass die Privatsphäre der Kunden nicht verletzt wird. Weiter darf sich der Überwachungsbereich der Kameras nicht über die eigenen Grundstücksgrenzen hinaus erstrecken.

 

Tabelle: Möglichkeiten des Kameraeinsatzes

 

Kamerastandort Nutzen
Lieferanteneingang, Lager Manipulation der Lieferanten werden verhindert
Personaleingang Mitarbeiterkontrolle wird optimiert
Kundeneingang Kunde wird durch Großbildschirm auf Überwachung aufmerksam
Kassenbereich Partnerschaftseinkäufe werden verhindert
Vorfeld Umkleidekabinen Kunde weiß, das er beobachtet wird und verzichtet auf Manipulation
Diebstahlgefährdete Waren Präventivwirkung bzw. Reduzierung der Diebstahlgefahr
Schwer einsehbarer Bereich Bereich wird in einsehbaren Bereich verwandelt

 

Sonstige Überwachungsmöglichkeiten im Handel

 

Die elektronische Leinensicherung bietet sich vor allem für große und kleine hochpreisige Artikel an. Dabei kann der Kunde die Ware in die Hand nehmen- aber bei der Entfernung der Leine erfolgt ein Alarm. Besonders für Artikel, die sonst in verschlossenen Glasvitrinen angeboten werden. Aber auch Artikel wie Kameras, Handys oder Rasierapparate werden inzwischen immer mehr zu Demonstrationszwecken mit der Leinensicherung versehen.

 

Für Massenabsicherungen ist diese Technik weniger geeignet, aufgrund von wirtschaftlichen Überlegungen. Vorteil. Der Kunde kann die Ware in die Hand nehmen.

 

Die Sensormatte dient als Unterlage für die Warenpräsentation und reagiert auf das Wegnehmen der Ware. Die Empfindlichkeit beginnt bei ca. 3 Gramm und kann an die Artikel angepasst werden. Die Matten sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.

 

Die Quellensicherung ist die effektivste Möglichkeit, ein Produkt zu sichern. Bei der Herstellung kann das EAS Etikett direkt in das Produkt eingebracht werden. Es können so Kleidungsstücke mit Einnäheetiketten versehen werden oder z.B. Akkuschrauber direkt im Produkt gegen Diebstahl gesichert werden. Die Ware kann bei Anlieferung im Geschäft sofort in den Verkauf gehen, ohne das noch ein Warensicherungsetikett angebracht werden müsste.

 

Tests haben bewiesen, dass Inventurverlustrückgänge bis zu 30% möglich sind. Durch die Sicherung im Produkt können Waren auch offen präsentiert werden. Sie werden dann nicht mehr in Glasvitrinen gezeigt, sondern der Kunde kann die Ware direkt anfassen und kaufen. Es ist bewiesen, dass die offene Warenpräsentation den Abverkauf mehr als 1005 steigern kann. Das Problem: Wer übernimmt die Kosten: Handel oder Industrie?

 

Schließfächer: Auch die Einrichtung von Schließfächern, in denen der Kunde seine mitgebrachte Tasche oder Tüte vor seinem Einkauf abgeben kann, ist ein zusätzliches Hilfsmittel, um Gelegenheitsdiebstählen mehr vorzubeugen. Es kann jedoch rechtlich nicht von einem Kunden verlangt werden, dass er seine Taschen abgibt. Dies kann nur freiwillig geschehen.

 

RFID (Radio-Frequenz-Identifikation):
Hoffnung für den Handel - Albtraum der Ladendiebe

 

In Amerika schon in mehreren großen Handelsketten mit nachweisbaren Erfolgen eingesetzt (u.a. Wal Mart), wird sich auch in Deutschland in den nächsten Jahren diese Technik durchsetzen. Das amerikanische Verteidigungsministerium hat z.B. alle seine Lieferanten verpflichtet, ab Januar 2005 passive Tags (elektronische Marken) in jedem gelieferten Produkt zu integrieren.

 

Jährlich gibt der deutsche Handel und Hersteller für Logistikkosten rund 20 Milliarden Euro aus. Allein in diesem Bereich sind große Summen einzusparen.

 

Was ist RFID eigentlich? RFID Systeme bestehen aus zwei Komponenten, einer Lese/- Schreibeinheit und einer elektronischen Marke, dem Transponder oder auch Tag genannt. Die Transponder bestehen aus einem elektronischen Speicher, einer Sende-/Empfängerantenne und einem Gehäuse.

 

Kernstück ist der Speicher, der als Informationsträger dient. Eine Lese-/Schreibgerät sendet bzw. empfängt Informationen vom Transponder, die in der nachgeschalteten Computerapplikation ausgewertet werden.

 

Der EPC (Elektronischer Produktcode) ist eine Nummer zur eindeutigen Kennzeichnung von Waren in der Versorgungskette.

 

Der EPC wird an der Ware mit den Transpondern angebracht. Durch die im EPC gespeicherte EAN und Seriennummer werden einzelne Produkte identifizierbar. Infolgedessen können weitere zu diesem Produkt gehörende Informationen vom Benutzer über das Internet direkt vom Hersteller bezogen werden.

 

Weitere Vorteile:

  • Hohe Speicherkapazität

  • Geringe Fehlerquote beim Ablesen

  • Tags sind langlebig und resistent gegen physische Einwirkungen

  • Gleichzeitige Erfassung vieler Objekte

  • Keine Sichtverbindung zwischen Tag und Leser notwendig

  • Tags sind wieder beschreibbar

  • Sekundenschneller Datenaustausch

  • Hohe Datensicherheit

  • Wartungsfrei

  • Schnelle Inventuraufnahme

  • Keine eigene Stromversorgung notwendig

Nachteile noch zur Zeit:

  • Gesundheitliche Risiken der elektromagnetischen Strahlungen sind bisher kaum untersucht

  • Zur Zeit noch hohe Etikettenpreise zwischen 5-70 Cent

  • Funktionalität der Tags kann durch Metall beeinflusst werden

Der Hauptnachteil ist sicher der Etikettenpreis, welcher jedoch stark sinken wird, wenn immer mehr Unternehmen die Technik gezielt auch bei Massenwaren einsetzen. Besonders positive Auswirkungen hätte die RFID-Technik auf den Bereich Sicherheit. Beispiel Einzelhandel:

 

Der Kunde schiebt seinen gefüllten Einkaufswagen durch ein Lese-Portal. Die Tags werden gelesen und der Kunde zahlt- auch die gestohlene DVD in seiner Manteltasche. Dies ist theoretisch denkbar, leider sind aber auch viele Waren in einem Einkaufskorb metallhaltig. Diese Metalle machen ein sicheres Auslesen aller mit Transponder versehenen Waren unmöglich.

 

Auch wird es für Lieferanten, Spediteure, Lagerverwalter und sonstiges Personal im Handel schwieriger werden, palettenweise Ware zu klauen, denn das Diebesgut ist zu jeder Zeit präzise identifizierbar.

 

Ansprache von Kunden bei Signalauslösung

 

Es kommt in einem Geschäft, welches mit einem EAS- System arbeitet, immer wieder einmal vor, dass Alarme im Aus- und Eingangsbereich ausgelöst werden. Es ist festgestellt werden, dass mehr als 95 % aller Signale durch vergessene oder nicht korrekt entwertete Etiketten ausgelöst werden.

 

Deshalb ist es wichtig, dass alle Mitarbeiter an den Kasse sensibel für Alarme sind und beleiben und auch wissen, wie der „alarmauslösende“ Kunde, der kein Dieb ist, anzusprechen ist. Der Kunde, der einen Alarm ausgelöst hat, weil er etwas gestohlen hat, wird im Regelfall versuchen, wegzulaufen.

 

Grundsätzlich gilt: Freundlich bleiben.

 

Tipp: Ausführliche Infos zu EAS oder zur Videoüberwachungsystemen finden Sie unter:

ADT Sensormatic GmbH

Alfredstraße 236

45133 Essen

 www.adt-deutschland.de

Hans-Günther Lemke

Porta Westfalica

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Hans-Günther Lemke
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