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Pressebericht
aus: Milch Marketing, September 2004 Die Frische im Griff |
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Sortimentsempfehlungen für Molkereiprodukte Besonders in der heutigen Zeit, in der fast nur noch Großflächen und Discount Marktanteile gewinnen, ist es für die frischebetonten Super- und Nachbarschaftsmärkte von entscheidender Bedeutung, ihren Frischebereich im Griff zu haben. Denn nur mit herausragenden Frischeleistungen bieten sich für den traditionellen Einzelhandel noch gute Chancen zur Eigenprofilierung, insbesondere gegenüber den Wettbewerbern aus den Discountbereichen. Hans-Günther Lemke hat die wichtigsten Fakten für den Bereich Molkereiprodukte zusammengetragen. Die Vielzahl der Produkte aus der Gelben und Weißen Linie zählen zweifelsfrei zu den Umsatzstützen im Frischebereich eines jeden Supermarktes. Mit Umsatzanteilen von bis zu 20 Prozent sind die besonders innovativen Sortimente der in- und ausländischen Molkereien ein nicht zu verachtender Kompetenzbaustein im Warenangebot. Mit Nettospannen zwischen 20 und 25 Prozent, wie sie in Supermärkten erzielt werden, zählen die Molkereiprodukte auch zu den wesentlichen Ertragssäulen. Dennoch ist der Umgang mit dieser Warengruppe alles andere als einfach, wie viele Beispiele aus der Praxis tagtäglich beweisen. Molkereiprodukte zählen nämlich wegen ihres hohen Warenumschlags und der enormen Bandbreite des Angebots zu den pflegeintensivsten Warengruppen. So ist z.B. besonders beim Käse auffällig, dass viele Neuheiten inzwischen direkt über das SB- Kühlregal verkauft werden. Im Gegensatz zu früher, wo es üblich war, neue Sorten oder Geschmacksrichtungen zuerst über die Käse- Bedienungstheken dem Verbraucher schmackhaft und bekannt zu machen, um dann später erst eine Variante für das SB- Kühlregal nachzuschieben. In den meisten Handelsunternehmen überprüft deshalb ein gut geführtes Warenwirtschaftssystem Umschlag und Umsatz der einzelnen Produkte. Welchen Platz ein Artikel bekommt und wie breit er platziert ist, hängt jedoch auch davon ab, welche "Zugeständnisse" der einzelne Hersteller beim Einkauf in den Handelszentralen macht. Dabei wird manchmal etwas voreilig vergessen, dass es nach wie vor bestimmte Grundregeln für das Kühlregal gibt, deren Einhaltung über Erträge oder Verluste in dieser Abteilung entscheiden. Der Absatz von Käse über die Bedienungstheken des Lebensmittel- Einzelhandels gestaltet sich derzeit als besonders schwierig. Die Anteile der SB- Ware steigen kontinuierlich an und gehen eindeutig zu Lasten der Theken- Umsätze. Mit ein Grund für diese Entwicklung ist sicher auch der steigende Konsum von Convenience- Produkten. Der Hauptgrund legt jedoch nach wie vor im Mangel an qualifiziertem Verkaufspersonal für den Bedienungsbereich. Höhere Durchschnittbons mit Bedienung Dabei rechnen sich Investitionen in das Bedienungspersonal in der Regel mit höheren Durchschnittbons und besseren Erträgen. Auch sind Zusatzverkäufe im Verkaufsgespräch effektiver umzusetzen. Optimal ist heutzutage eine Kombination der Käsebedienungstheke mit einem durchdachten Pre-Packing- Konzept. Viele Studien haben bewiesen, dass vier von fünf Verbrauchern sich erst an der Theke für eine Käsesorte entschieden. Umso wichtiger ist es, sich ständig mit der Platzierung und dem Erscheinungsbild der Theke zu beschäftigen. Checkliste kombinierte Käsetheke
Übersichtliche Rückwandplatzierung mit Käselaiben Checkliste Mopro-Kühlregal
(Fachbeitrag von Handelsberater Hans-Günther Lemke) |
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| Hans-Günther
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