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Der Markt von Getränken im deutschen
Handel hat in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen.
Allein im letzten Jahr ist der Pro- Kopf- Verbrauch bei Getränken
auf 252 Liter gestiegen.
Viele Unternehmen haben mittlerweile erkannt, dass neben der
Betreuung des klassischen Getränkeabholmarktes, auch der große
Lebensmittelhandel und vor allem der Tankstellenvertrieb immer mehr
an Bedeutung für alkoholfreie und alkoholhaltige Getränke gewinnt.
Nicht alle Verkäufer, auch wenn sie
seit Jahren ihre Produkte mit Erfolg verkaufen, sind mit den
Absatzkanälen wie der große Einzelhandel oder dem
Tankstellengeschäft vertraut.
Das Trainingsunternehmen von Hans-
Günther Lemke versucht in Seminaren und Workshops die Verkäufer auf
die neuen Aufgabenstellungen vorzubereiten. Seit mehreren Jahren
schult das Unternehmen namhafte Firmen in der Gertränkebranche.
Welche Themen sind im Training
besonders wichtig und bedeutend?
Folgende 3 Top- Themen haben sich
herauskristallisiert:
1.Optimale Warenplatzierung
Es wird in Zukunft immer wichtiger
sein, wo die Produkte des einzelnen Getränkeherstellers platziert
sind. Ob in der Mitte des Regals oder in der untersten Reihe, kann
schon über Erfolg oder Misserfolg eines Produktes entscheiden.
Bedenken wir allein nur die vielen
Mineralwassersorten, die in den letzten drei Jahren auf den Markt
gekommen sind, von den Handel- und Eigenmarken ganz zu schweigen.
Auch wird es für Verkäufer immer
wichtiger werden, genaue Kenntnisse über Kundenlaufstudien in den
Geschäften zu haben und diese auch nachvollziehen zu können. Hierbei
können Grundseminare zum Thema "Warenplatzierung" eine große Hilfe
sein.
2. Betriebswirtschaft im Verkauf
Es ist heute für die meisten
Unternehmen kein Problem mehr, Daten und Zahlen einzelner Produkte
durch die EDV abzufragen. Es gibt viele Kennzahlen im Handel, die
der Verkäufer heute kennen und wissen muss. Die wichtigsten, die
auch in Zukunft an Bedeutung gewinnen werden sind hier mit
Kurzformeln dargestellt:
- Nettospanne in Prozent
(Stücknutzen ohne MwSt.X100 : Verkaufspreis ohne MwSt)
- Umschlag: (Absatz in Kisten :
durchschnittlicher Bestand in Kisten)
- Stücknutzen: (Verkaufspreis
minus Einkaufs- oder Listenpreis)
- Flächenproduktivität:
(Jahresumsatz : qm Verkaufsfläche)
- Errechnung der Verkaufsfläche=
Regallänge x Regaltiefe plus halbe Gangbreite
Deckungsbeitrag: (Rohertrag minus
zurechenbare Kosten)
Es reicht natürlich nicht, nur
Formeln zu kennen und zu erlernen, im Gespräch kommt es vielmehr
darauf an, wie reagiert wird, wenn der Kunden z.B. sagt, das ein
Produkt zuviel Platz einnimmt oder zu teuer ist.
Mit Weiterbildungsmaßnahmen kann
geübt und erlernt werden, wie reagiert werden kann, wenn der Kunden
hohe Forderungen stellt oder mehr "NR" fordert, als der Verkäufer
bereit ist zu geben..
3. Professionelle
Verkaufsgesprächsführung
Der Verkäufer muss heute wissen,
was den Kunden interessiert, welche Probleme er hat und welches die
geeigneten Möglichkeiten sind, den Kunden für die eigenen Produkte
zu begeistern. Dies setzt allerdings voraus, das der Verkäufer auch
weiß, mit welcher Mitteln und mit welchen Fragen er ein Gespräch
führen kann, um erfolgreich sein Produkt verkaufen zu können.
Wurde in früheren Zeiten das
"Argumentieren" zelebriert, ist es heute entscheidender, die
"passenden" Worte zu finden, d.h. die richtigen Fragen im richtigen
Moment zu stellen.
Dies kann zwar in Seminaren geübt
werden, wichtiger ist jedoch, dass die Führungskräfte im "Coaching
on the job" immer mehr für diese Thematik sensibilisieren. |